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Der Sanddorn stammt ursprünglich aus Nepal. Im Laufe der Jahrtausende verbreitete er sich in Ost- sowie Westasien und natürlich auch in Europa. Bei uns taucht er hauptsächlich in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch in Schleswig-Hostein und Mecklenburg-Vorpommern auf.
Sanddorn hat einen unglaublich hohen Vitamin C Gehalt, über Zitrusfrüchte kann er nur lachen – ca. 250 bis 900mg / 100g Sanddornbeeren sind die Regel (je nach Standort und Sorte). Er enthält Vitamin B12, Beta Karotin sowie bestimmte Gerbstoffe. Sein Fruchtfleisch ist ölhaltig, dieses Öl enthält jede Menge ungesättigter Fettsäuren und Vitamine. Wie auch die Aloe Vera, wird der Sanddorn sowohl für Kosmetikprodukte als auch in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Ebenso findet er Anwendung in der traditionellen Chinesischen Medizin und in der Naturheilkunde. Auch er besitzt ein paar Kalorien, jedoch dürften diese niemanden stören, bei dem was er "leistet" ;-)
Die Kultivierung von Sanddorn ist je nach Einsatzgebiet nur bedingt empfehlenswert. Er entwickelt ein sehr ausgeprägtes Wurzelwerk. Für die Befestigung von sandigen Böden ist er hervorragend geeignet, für die Ansiedlung im eigenen Garten eher weniger, da er seine benachbarten Pflanzen innerhalb kürzester Zeit verdrängt. Sanddorn ist sehr pflegeleicht aber benötigt ausreichend Licht. Da er extrem windfest ist und selbst ein hoher Salzgehalt im Boden ihn nicht sonderlich stört, treffen wir ihn häufig an der Küste an. Zu saure Böden mag er hingegen nicht sonderlich.
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